Sonntag, 26. März 2017

Die amerikanische weiße Arbeiterklasse kollabiert in einem "Meer der Verzweiflung". Semantische Zuspitzung und empirisch fundierte Sozialkritik

Viele werden sich erinnern - nach dem beeindruckenden Durchmarsch durch die Vorwahlen und dem dann folgenden und für viele überraschenden Wahlsieg von Donald Trump im vergangenen Jahr wurde immer wieder über die Lage der abgehängten weißen Arbeiter in den USA berichtet und diskutiert, die sich mit der Wahl von Trump ein Ventil verschafft hätten. Unabhängig davon, dass auch noch eine Menge anderer Leute für ihn gestimmt haben müssen, um Trump dahin zu spülen, wo er jetzt ist - ohne Zweifel ist das alles auch eine Folge der verheerenden ökonomischen Entwicklung im mittleren Westen der USA und inmitten der weißen Arbeitnehmerschaft des Landes. Nicht, dass darüber erst seit Trump berichtet wird, vgl. aus der Vielzahl des Materials beispielsweise Die ungleichen Staaten von Amerika von Anfang 2016. Und wenn gerade in diesen Tagen eine angebliche "Vollbeschäftigung" in den USA suggeriert wird in den Medien, sollte man nicht vergessen, wie viele arbeitslose Menschen gar nicht (mehr) erfasst werden. Vgl. dazu beispielsweise den Artikel Wo Amerika seine Arbeitslosen versteckt von Heike Buchter: »Die Invalidenrente ist einer der letzten Teile des sozialen Netzes in den USA. Vor allem gering qualifizierte Arbeitslose beantragen sie – und Ärzte haben Verständnis.« Und wie desaströs für viele Menschen aus der ehemaligen Mitte des Landes ist, konnte man auch solchen Berichten entnehmen: Nichts mehr zu verlieren: »Nirgendwo sind die Menschen in Ohio so arm wie im Athens County. Lebensmittelausgaben versuchen, die Menschen zu versorgen. Doch beim Essen fangen die Probleme erst an.« Ohio - eine Gegend, die abgehängt worden ist und in der vor allem viele Weiße auf der Strecke geblieben sind. Von denen einige als Protestwähler für einen kurzen Moment in das Licht der öffentlichen Wahrnehmung gekommen sind. Der amerikanische Fotograf Matt Eich zeigt in seiner Reportage auf verstörende aber auch wundervolle Weise die verlorenen Menschen aus dem amerikanischen Bundesstaat Ohio. Wo einst der industrielle Motor Amerikas lief, herrschen heute Heroin, Gewalt und Zukunftslosigkeit: Last Exit to Ohio, so hat er seine Reportage überschrieben.

Es geht hier um die fatalen Folgen einer immer größer werdenden Ungleichheit und da sind uns die USA in Teilen und für viele Menschen beispielsweise in Deutschland unvorstellbar weit voraus - man denke nur an die "Selbstverständlichkeit" einer Krankenversicherung für die allermeisten Menschen in unserem Land, auch wenn man wenig oder gar kein eigenes Einkommen hat. Die Härte des (Über-)Lebens in den USA für die Menschen mit mittleren und unteren Einkommen hat (noch) keine Entsprechung in den westeuropäischen Staaten.

Und dazu sollte es auch niemals kommen - wenn man sich allein vor Augen führt, was für einen Preis die Menschen für die Ungleichheit zu zahlen haben. Sie zahlen im wahrsten Sinne des Wortes mit ihrem Leben.

Joel Achenbach und Dan Keating berichten in der Washington Post unter der nur auf den ersten Blick reißerischen Überschrift New research identifies a ‘sea of despair’ among white, working-class Americans. Sie beziehen sich auf eine neue Arbeit von Anne Case und Angus Deaton von der Princeton University: Mortality and morbidity in the 21st century, so ist die neue Veröffentlichung überschrieben.
Case und Deaton setzen damit eine Arbeit fort, die Ende 2015 mit dieser bahnbrechenden Studie begonnen hat: Rising morbidity and mortality in midlife among white non-Hispanic Americans in the 21st century: »This paper documents a marked increase in the all-cause mortality of middle-aged white non-Hispanic men and women in the United States between 1999 and 2013. This change reversed decades of progress in mortality and was unique to the United States; no other rich country saw a similar turnaround. The midlife mortality reversal was confined to white non-Hispanics; black non-Hispanics and Hispanics at midlife, and those aged 65 and above in every racial and ethnic group, continued to see mortality rates fall. This increase for whites was largely accounted for by increasing death rates from drug and alcohol poisonings, suicide, and chronic liver diseases and cirrhosis. Although all education groups saw increases in mortality from suicide and poisonings, and an overall increase in external cause mortality, those with less education saw the most marked increases. Rising midlife mortality rates of white non-Hispanics were paralleled by increases in midlife morbidity. Self-reported declines in health, mental health, and ability to conduct activities of daily living, and increases in chronic pain and inability to work, as well as clinically measured deteriorations in liver function, all point to growing distress in this population.«
Wienand von Petersdorff hat die Berichterstattung und die neue Studie von Case und Deaton in der FAZ aufgegriffen: Brisante Studie: Amerikas Arbeiterklasse kollabiert. Die Lebenserwartung der Weißen in den Vereinigten Staaten, die höchstens einen Schulabschluss haben, ist dramatisch gesunken. Das Phänomen hat einen Namen: „Tod aus Hoffnungslosigkeit.“
»Die Weißen sterben demzufolge überproportional häufig an Ursachen, die Experten unter der Rubrik „Tod aus Hoffnungslosigkeit“ zusammenfassen. Zu dieser Kategorie gehören Selbstmord, Drogentod nach Überdosis oder an Krankheiten, die Alkoholmissbrauch folgen. Case und Deaton zufolge sinkt die Lebenserwartung der Gruppe seit dem Jahr 1999. Das ist eine dramatische Entwicklung angesichts der Tatsache, dass in nahezu allen Industrieländern über fast alle Bevölkerungsgruppen hinweg die Lebenserwartung stetig steigt ... Für die Altersgruppe zwischen 50 und 55 Jahren haben sich die Selbstmordraten seit dem Jahr 2000 verdoppelt.«
Case und Deaton kommen zu der Schlussfolgerung, dass vor allem die mangelnde Perspektive auf ein stetiges Einkommen Menschen resignieren lasse, die höchstens einen Schulabschluss vorweisen können. »Die Wissenschaftler sehen die geringen Arbeitsmarktchancen für diese Gruppe als Ausgangspunkt für ein Bündel an Problemen, die schließlich die Menschen in die Verzweiflung stürzen.«

Und wieder werden wir Zeuge einer "Medikalisierung" sozialer Probleme:
»In ihren Untersuchungen haben Deaton und Case auch herausgefunden, dass seit Mitte der neunziger Jahre immer mehr Leute über Schmerzen im Rücken, im Halsbereich oder in der Hüfte klagen.
Parallel dazu stieg der Absatz an Schmerzmitteln stark. Eines davon heißt Oxycontin, das den Ruf hatte, wenige Nebenwirkungen zu haben. Offenkundig aber sind sehr viele Amerikaner süchtig geworden. Deaton sagt, Oxycontin sei praktisch Heroin in Pillenform mit einem Siegel der Gesundheitsbehörde.«
Der Blick auf die nackten Daten lässt eine Menge gewichtige Fragen offen. Warum beispielsweise beschränkt sich die dramatisch negative Entwicklung auf die weißen Amerikaner - während die Afroamerikaner und der Lateinamerikaner davon nicht betroffen sind? Und die Entwicklung seit der Jahrtausendwende ist wirklich dramatisch:
»Konkret war im Jahr 1999 die Sterberate der Weißen zwischen 50 und 54 Jahren um 30 Prozent niedriger als die der Schwarzen. Im Jahr 2015 haben sich die Verhältnisse umgekehrt.«
Hinzu kommt: »Das Phänomen einer schrumpfenden Lebenserwartung beschränkt sich nach Angaben der Forscher nicht mehr auf den ländlichen Raum und Bundesstaaten, die von Deindustrialisierung besonders betroffen sind. Auch Großstädte erreicht die Entwicklung.«

Und zum Abschluss sei hier allen Kritikern am europäischen Sozialstaatsmodell das folgende Zitat ins Stammbuch geschrieben:
»Deaton weist darauf hin, dass Europa mit seinen Sozialstaaten von der Entwicklung nicht nur verschont sei: Dort wachse die Lebenserwartung der Leute ohne Hochschulabschluss sogar schneller als die der Akademiker.«

Foto: Pixabay

Sell, Stefan (2017): Die amerikanische weiße Arbeiterklasse kollabiert in einem "Meer der Verzweiflung". Semantische Zuspitzung und empirisch fundierte Sozialkritik, Aktuelle Sozialpolitik, 26.03.2017

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Aktuelle Sozialpolitik stellt hier einmal mehr ein sozialpolitisches Thema und soziale Verhältnisse aus dem Ausland vor, die jedenfalls für mich so nicht unbedingt oder gar nicht erreichbar wären aber unabhängig davon ihre Bedeutung auch für das sozialpolitische Geschehen hier haben!

Leider funktioniert der im Blogartikel eingestellte Link zur Reportage von Matt Eich „Last Exit to Ohio“ jedenfalls von meinem PC aus nicht, keine Fotografien. Das macht aber nichts, das world web ist wide und ich werde die mit den Suchmaschinen bestimmt noch finden können.

Auch wenn der Blog hier auf eine Fotoreportage zu einem mehr als bedrückenden Thema hinweist, es ist aufmerksam, dass Aktuelle Sozialpolitik auch Hinweise gibt, die sozialpolitische Themen aus einem anderen Blick, hier den der Fotoreportage, erlauben. Und wie im Blog geschrieben: Um eine falsche Ästhetisierung des Elends wird es der Reportage bestimmt nicht gehen.

Gar nicht will ich damit sagen, dass ich gleich „mehr“ davon im Blog erwarte. So etwas kann nur da geschehen, wo es zum jeweiligen Thema auch passt. Denn ansonsten bietet der Blog ja nun wahrlich eine enorme Fülle an Information und dürfte damit auch schon ein Archiv und eine Dokumentation des sozialpolitischen Geschehens der letzten Jahre sein, die öffentlich frei zugänglich ist für Personen, denen eine solche Recherche- und Aufbereitungsarbeit gar nicht möglich ist und so doch davon wichtigen Nutzen haben.

Stefan Sell hat gesagt…

Danke für die Rückmeldung!
Ich habe gerade den Link zur dem Webspecial geprüft (http://webspecial.tagesanzeiger.ch/visual/last-exit-to-ohio), also bei mir funktioniert das, vielleicht müssen Sie Ihre Browse-Einstellungen prüfen. Lohnt sich, die Reportage, auf alle Fälle.

Anonym hat gesagt…

Die Ohio-Reportage funktioniert in meinem Firefox nicht, wenn ich sie im so genannten Privaten Modus, den der Firefox bereitstellt, aufrufe. Dann sehe ich keine Fotos und höre auch keinen Sound. Lösung: Die Seite nicht im Privaten Modus aufrufen.

Anonym hat gesagt…

Betr. Last Exit Ohio. Ein „World-Web-Blues“ aus gesehenem Anlass.

Danke für die Tipps, vermittels überprüfter Browsereinstellungen zur Fotoreportage „Last Exit Ohio“ zu gelangen. Das funktioniert jetzt… Ein Fazit: Willst du effektiv durch´s World-Web sausen, lerne erst mal richtig browsen…. Sonst wirst du nämlich einfach abgehängt… denkt sich ein längst nicht mehr junger noch „analog Geborener“ (was ja auch was für sich hat). Aber da findet der Humor auch schon sein Ende.

Denn die Fotoreportage, die mich dann aus dem world wide web erreicht, zeigt in der Tat verstörend, wie das aussieht, das Abgehängt sein. Ich habe einen amerikanischen Songtext wieder gefunden, der mir in Erinnerung kam, der das zum Ausdruck bringt und auf seine Art beschreibt, welche ökonomischen Umwälzungen zu solchen menschlichen Schicksalen führen können, von dem er eines wie in Ergänzung zur Fotoreportage erzählt. Aber ich jedenfalls sehe einen wichtigen Unterschied. Am Ende des Songs finden wenigstens noch die Kinder der gesellschaftlich Zurückgelassen einen Ausweg, in dem sie „einfach“ fortgehen. Fast könnte man sagen - und da muss man aufpassen, nicht zu romantisieren - etwas Besseres als den Tod durch Hoffnungslosigkeit, werden sie überall finden. Wirklich? Da wirkt der Songtext fast schon wie die Kunde aus einer anderen Zeit, da das Wünschen noch geholfen hat. Die war einmal. Pardon, aber ich war mal im Ein-Euro-Job Vorleser für Kita-Knirpse.
Die Globalisierung ist überall, sonst wäre sie nicht was sie ist. Man entkommt ihr nicht. Wenn gleich ihre ökonomischen „Gesetzmäßigkeiten“ regional unterschiedliche Auswirkungen haben, die ist wirklich total global. Ein regionaler Börsenkrach nur und schon breitet der sich aus. Aus der Globalisierung kann man im Grund nicht mehr auswandern. Man kann nur noch „umziehen“ und dabei Glück oder Unglück finden und beides kann sich wenden. Solche Art „Umzüge“ finden in kolossaler Zahl statt. Millionen von Menschen sind in Sachen „Umzug“ auf dem Globus unterwegs, mal aus halbwegs „ziviler“ Notwendigkeit, viel mehr noch aus Not und Elend, bzw. um mit beden Geschäfte zu machen. Mauern einzureißen macht für die Freiheit Sinn, Mauern aufzubauen, um mit ihnen die genannten Umzüge zu regulieren, macht wenig Sinn. Alles bekannt (in unserem Land).

Anonym hat gesagt…

Für die Menschen in Ohio und wohl für die wenigsten ihrer Kinder ist selbst ein solcher Umzug nicht mehr möglich. Ihre letzte Ausfahrt, die sie nehmen mussten, ist zugleich die Endstation. Als Reiseziel, zum zeitweiligen Fortgehen, bietet sich nur ein Tabularasa-Ort namens Oxyden, erreichbar nur mit Drogen wie Oxycotin, von der er seinen Namen hat und zu nichts führt, als eben doch den Tod. Wer früher stirbt, ist zwar länger tot, in den USA kann das aber weder eine Kranken- noch eine Rentenversicherung „erfreuen", die für die Menschen in Ohio gar nicht. Für sie bedeutet das nur, der erwartbar kurzen Lebenspanne so gut es geht auch Leben abzugewinnen, wofür die Lebensumstände ihnen einen hohen Tribut abfordern. Das gelingt nur dem, der „tough“ ist. „Tough“ sein bedeutet fast unausweichlich, gesellschaftliche Regeln zu ignorieren und zu brechen. „Tough“ werden, ist für die Kinder identisch mit erwachsen werden. Wer ahnt, dass er früher stirbt, ist in paradoxer Weise gezwungen, in mitten eines Lebens im Stillstand, schneller zu leben. Was weiß man (auch hier zu Lande) von dieser Art Beschleunigung einer psycho-sozialen Entwicklung, die doch abgehängt ist, von aller (global rasenden) gesellschaftlichen Dynamik? Werden sich mit dieser Sozialisation Anschlussmöglichkeiten an eben diese Dynamik für die Kinder finden lassen, die ihnen wirtschlich, sozial und psychisch nicht nur den Weg nach Oxyden eben? Gibt es etwas Besseres als den Tod?
Den Songtext stelle ich einfach mal ein. Mein Englisch ist nicht gut. Wer auch eine deutsche Übersetzung sucht, findet sie mit dem zweiten eingestellten Link, obwohl die selbst für mein Englisch wenig gelungen scheint. Reklame will ich hier nicht machen, auch hier gilt: Es muss thematisch passen. Ich hoffe, das tut es. Ansonsten gelten natürlich die Regeln des Blogs.

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

Ich wäre vorsichtig mit dem Zitieren von Songtexten im Internet, wegen des Urheberrechts. Das sollte Prof. Dr. Stefan Sell in seinem Blog bedenken.

Stefan Sell hat gesagt…

Danke für den leider richtigen Hinweis, aus rechtlichen Gründen darf man auch meines Wissens keine Songtexte einstellen, deshalb habe ich den Beitrag von @anonym (31.03.2017, 0:01 Uhr) mit dem Text von Dylan gelöscht - und bei ihm oder ihr möchte ich mich zugleich bedanken für die beiden vorangegangenen Beiträge zu dem Blog-Post.

Anonym hat gesagt…

Gern geschehen, Herr Prof. Dr. Sell :-)

Anonym hat gesagt…

Betr. Meine Beiträge 30.03.17 c.a. 24:00 Uhr

Wenn Urheberrechte verletzt werden könnten, darf ein wie von mir eingestelltes "Zitat" eines Songtextes natürlich nicht im Blog übernommen werden.

Da bedanke auch ich mich für den Hinweis darauf!

Freundliche Grüße

Anonym hat gesagt…

Betr. nochmal "Songtext"

Sehr geehrter Herr Sell,

Zuerst: Sorry,ich entschuldige mich, da habe ich unbedacht gehandelt. Songtexte oder Textzeilen aus solchen (Gedichte) habe ich auch in anderen Kommentaren verwendet, mit Herkunftsangaben. Das bleibt aber genauso problematisch. Wenn gewünscht, nenne ich die Kommentare hier in zusätzlichen "Kommentar" mit entsprechenden Daten zur Auffindbarkeit, damit sie gelöscht werden können. Hier direkt noch nicht, um nicht gleich wieder unbedacht vorzugehen.

Mit freundlichem Gruß

Art Vanderley hat gesagt…

Die geringere Erwartung Weißer könnte einen Grund haben, über den von links nicht gesprochen werden darf. Es war schon sehr auffällig vor der Trump-Wahl, daß von linksliberaler(?) Seite ständig vom "bösen weißen Mann " gesprochen wurde und von einer Benachteiligung von Frauen und Minderheiten in einer Form, die sachlich nicht nachweisbar war.
Auf die Gefahr hin, daß der Kommentar gelöscht wird, aber haben sich hier nicht längst die Verhältnisse gekehrt, auch bei uns?
Wer einer Minderheit anzugehören scheint, wird mit Samthandschuhen angefaßt, während Weiße fast schon automatisch mit dem widerlichen und intoleranten Teil der Weißen- den es auch tatsächlich gibt- gleichgesetzt werden, ohne daß noch geschaut wird, wie der Einzelne überhaupt tickt.

Und wer ist eigentlich Mehr-und Minderheit? Der politisch korrekte Verbund aus Frauen und Minderheiten macht zwei Drittel der Gesellschaft aus, während der böse weiße Mann, der grundsätzlich an allem schuld ist, nichts anderes als eine Minderheit darstellt.
Wer diskriminiert hier wen?